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Artikel-Schlagworte: „Zinssätze“

Zwangspfändung erst nach sechs Monaten Nichtzahlung der Hypothek

Der spanische Hypothekenmarkt ist im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 29,5 Prozent gestiegen

Zwangspfändung erst nach sechs Monaten Nichtzahlung der Hypothek

Das spanische Parlament hat einen Gesetzesentwurf der Regierung angenommen, der die Zinssätze im Falle einer Nichtzahlung der Hypothek regelt. Idee ist es, gegen die oft zu strengen Klauseln der Kreditinstitute zu wirken und die Frist einer Zwangspfändung zu verlängern.

Derzeit dürfen  Kreditinstitute bereits nach drei Monaten Nichtzahlung eine Zwangspfändung der Hypothek einfordern. Der Gesetzesentwurf sieht vor, diese Frist auf mindestens sechs Monate zu verlängern. Idee ist es, diese Regelung nicht nur für den privaten Immobilienmarkt geltend zu machen, sondern auch für Unternehmen und Selbständige.

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Swap: Finanzvereinbarung für Zinssätze

Swap: Viele neue Produkte auf dem Hypothekenmarkt

Swap: Viele neue Produkte auf dem Hypothekenmarkt

In den letzten Jahren sind viele neue Produkte auf dem Hypothekenmarkt aufgetaucht. Nicht immer kennen die Kunden der Finanzinstitute die Einzelheiten dieser Produkte. Aus diesem Grund hat ein Richter nun entschieden, die Ausführung eines Swap zu stoppen. Es ist das erste Mal, dass ein Gericht in Spanien einen solchen Beschluss fällt.

Für alle, die sich in der Fachterminologie nicht auskennen: Ein Swap ist eine Finanzvereinbarung über die zu zahlenden Zinssätze. Entwickelt wurde das Produkt für Unternehmen und Selbstständige, um für einen zuvor festgelegten Zeitraum einen Zinssatz festzulegen, der unabhängig von äusseren Schwankungen ist. Mit dem Anstieg des Euribor in den Jahren 2006 bis 2008 wurde das Produkt von den Kreditinstituten zunehmend für Hypotheken angeboten, als Schutz vor etwaigen zukünftigen Anstiegen des Euribor. Die Bankinstitute benutzten verschiedene Namen für eine solche Versicherung, neben Swap war auch IRS  (Interest Rate Swap) üblich sowie Clip, Bono Clip, Sicherheitsquote oder Vertrag über Zinssätze, etc.

Dieses Dokument taucht üblicherweise weder in der Besitzurkunde noch im Kreditvertrag auf. Eine Gefahr für den Vertragspartner besteht insbesondere dann, wenn der Euribor beachtlich nach unten sinkt, wie im Jahr 2009 und Anfang diesen Jahres geschehen. Dann kann der Kreditnehmer den Abfall der Zinsen nicht vollständig in Anspruch nehmen.