Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“
Nicht-Residenten zahlen Einkommensteuer
In den letzten Wochen haben sich etliche Hausbesitzer mit Eigentum in der Urbanisation Cumbre del Sol in Benitachell an unsere Informationsbüros gewandt. Sie hatten von der Finanzbehörde AEAT eine Mitteilung erhalten, zu der sie nähere Informationen benötigten.
In diesem Schreiben informieren die Steuerbehörden, dass jeder Eigentümer einer Immobilie auf spanischem Grund und Boden verpflichtet ist, Steuern zu zahlen. Wobei sich die Steuern danach richten, ob der Haus- oder Wohnungsbesitzer Resident oder Nicht-Resident ist. Je nach dem muss eine der nachstehenden Einkommensteuern (EkSt) mit den entsprechenden Formularen deklariert werden.
Impuesto sobre la renta de no residentes (IRNR) – EkSt für Nicht-Residenten
Erneut Förderung beim Kauf einer Wohnung
Der neue spanische Regierungschef Mariano Rajoy hat in seiner Antrittsrede am 19. Dezember seine geplanten Maßnahmen zum Regierungswechsel vorgestellt. Hervorzuheben ist dabei, dass die reduzierte Mehrwertsteuer (IVA) von 4 Prozent in folgenden Fällen beibehalten wird: Immer, wenn es sich um den Erwerb einer neu gebauten Wohnung handelt, die als Erstwohnsitz bezogen wird, sofern ein bestimmter Anschaffungspreis nicht überschritten wird, wird der reduzierte IVA-Satz angewandt. In welcher Höhe sich der maximale Kaufpreis bewegen darf, konnte bis jetzt die Regierung noch nicht festlegen.
Eine erneute Senkung des Euribor
Die vor kurzem getroffene Maßnahme der Europäischen Zentralbank, die Zinsen von 1,5 auf 1,25 Prozent zu senken, um die Wirtschaft in der Eurozone zu reaktivieren, zeigt ihre erste Konsequenz in einem gesenkten Euriborsatz, dem Hauptindikator für die Hypothekenrückzahlungsraten in Spanien. Der hängt eng mit den offiziellen Zinsen zusammen und ist demnach bereits gesenkt worden.
Der Euribor ist von 2,105 Prozent auf 2,044 Prozent gefallen, seit April die niedrigste Wertung. Er wurde herabgestuft, um sich ein wenig mehr an den offiziellen Geldwert der Eurozone anzunähern.
Euribor ist im September erneut gesunken
Der Euribor von September, der Indikator nach dem sich 4 Millionen Hypotheken in Spanien richten, ist zum 30. September auf 2.067 Prozent gesunken. Im vergangenen Jahr stand der Euribor am gleichen Tag bei 0,647 Punkten.
Der gesunkene Euribor wirkt sich negativ auf die Hypotheken aus, denn die monatlichen Rückzahlungsquoten steigen. Wer zum Beispiel eine durchschnittlich hohe Hypothek von 120.000Euros auf 20 Jahre aufgenommen hat und deren Revision im September fällig ist, dessen monatliche Quote wird um 37,29 Euro steigen. Auf das Jahr gerechnet sind das 447,48 Euro mehr.
Neues vom Euribor
Der Euribor, nach dem die Mehrzahl der Hypotheken in Spanien berechnet wird, hat Ende August 2011 einen Wert von 2,097 Prozent erreicht. Dies geht aus den Daten der spanischen Nationalbank hervor. Damit ist der Euribor seit Juli diesen Jahres mit einem Wert von 2,183 Prozent gesunken. Im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres allerdings ist ein beachtlicher Anstieg zu verzeichnen. Damals schloss der Euribor lediglich mit 1,421 Prozent ab.
Experten rechnen damit, dass der Euribor sich bis zum Jahresende bei etwa 2,5 Prozent einpendelt. Dieser Wert ist niedriger als ursprünglich erwartet. Grund dafür ist unter anderem, dass ein weiterer Anstieg der Zinssätze durch die Europäische Zentralbank ausgeschlossen wird.






